Farbenleere

Wenn eine Energie- bzw. Bewußtseinsstruktur oder Teile von dieser sich in einem Zustand vollständiger Durchlässigkeit bzw. Offenheit sowohl für Licht als auch Dunkelheit befindet, ist sie farbenleer.

 

In der Natur stehen sich das Licht und die Dunkelheit als Gegenpole gegenüber. Treffen diese beiden Gegenpole unvermittelt zusammen, vernichten sie sich gegenseitig. Übrig bleibt nur ein neutrales Grau, in dem sowohl Licht als auch Dunkelheit unter völliger Aufgabe ihrer jeweiligen Existenz aufgegangen sind und dessen Helligkeitsgrad nur noch die ursprünglichen Kräfteverhältnisse widerspiegelt (dunkleres oder helleres Grau).

 

In einer Farbenleere hingegen begegnen sich Licht und Dunkelheit, ohne daß sie sich vernichten. Infolge dieser Begegnung entstehen die Farben im eigentlichen Sinne. In einer Farbe sind sowohl das Licht als auch die Dunkelheit nach wie vor lebendig und in einem spezifischen Spannungsverhältnis wirksam.

 

Wie es schon Johann Wolfgang von Goethe erkannte, sind die Farben der Abglanz des Lebens.

Der Farbenleerer

Ich heiße Steffen Wolfgang Schöneich.

 

Meine Gabe ist das Farbenleeren. Ich bin der Farbenleerer.

 

Indem ich ihr meine Aufmerksamkeit widme, versetze ich eine mit mir in Resonanz tretende Energie- bzw. Bewußtseinsstruktur – das kann u. a. ein Objekt oder ein Lebewesen einschließlich eines Menschen sein – erst in Teilen und mit der Zeit gänzlich in den Zustand der Farbenleere.